Freiwillige Feuerwehr

„Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr"- seit über 100 Jahren steht dieser Wahlspruch der Feuerwehren für ihr Eintreten und ihre Hilfeleistung bei existenziellen Gefahren. Retten, löschen, bergen und schützen, das sind die Grundsätze die wir kennen und schätzen. Für eine Dorfgemeinschaft bedeutet die Feuerwehr jedoch viel mehr. So auch die FFW Faid, die sich 1924 gründete. Lange ist es her, verständlich das die Kameraden Marcel Mund, Martin Braun, Timo Wörner und Uwe Geese, mit denen ich mich zu diesem Gespräch getroffen habe, nicht mehr soweit zurückblicken können. Einen Einblick in ihre Arbeit und was sie sonst noch ausmacht, geben sie uns trotzdem. „Zurzeit haben wir 109 Mitglieder, darunter 51 aktive und für den Einsatz ausgebildete", so Marcel, der als Wehrführer die Geschicke der Truppe lenkt. Alles beginnt selbstverständlich mit der Wahl der richtigen Telefonnummer, für viele gar nicht so einfach, wie der langjährige Kassenwart Martin berichtet: „Viele Menschen denken immer noch, die Feuerwehr hätte die 112, die Polizei die 110 und der Krankenwagen die 19222. Heutzutage ist der Notruf für alle Notlagen die 112". Nach dem Absetzen des Notrufes gibt die Leitstelle in Koblenz die Alarmierung heraus. „Betrifft es uns, so haben wir 8 Minuten Zeit, um innerhalb unseres Bezirkes mit den ersten Maßnahmen am Notfallort zu beginnen", erklärt Timo, der als Gerätewart sicherstellt, dass die Einsatzmaterialien auch einsatzfähig bleiben. 8 Minuten, klingt erst mal nicht viel, ist jedoch dank der Verbundalarmierung mit den Wehren Brauheck und Dohr immer gewährleistet. „Wir arbeiten Hand in Hand mit unseren Kameraden aus den anderen Dörfern", so Marcel. Wie in allen Vereinen ist logischerweise auch hier der Nachwuchs ein Thema. Für deren Ausbildung stehen die Jugendwartin Anja Westhöfer und ihr Stellvertreter Uwe Geese. „Ab 10 Jahren können die kleinen bei uns eintreten. Spielerisch und in vielen Übungen werden die Kinder an die Feuerwehrarbeit heran geführt, damit sie im Alter von 16 gut vorbereitet in den regulären Dienst eintreten können", so Uwe. Daneben sind Zeltlager und Ausflüge integriert, denn wie bei den Großen stehen hier bereits Kameradschaft und Teambuilding im Vordergrund. Kameradschaft, neben den wichtigen Monatsübungen und den ständigen Weiterbildungen ein ganz elementarer Punkt. „Aus sportlicher Sicht wird diese durch eine eigene Laufgruppe, mit der wir in Wettkämpfen antreten, gefördert", so Martin. In der Gesamtheit bedeutet es vor allem eines, gemeinsame Aktivitäten. So finden regelmäßig Vereinsfahrten statt, gemütliche Abende, Ausflüge oder eine interne Silvesterfeier. Wer jetzt glaubt, die FFW, ein in sich gekehrter Verein, der sich lediglich auf seine Grundsätze beruht, der täuscht. Nicht nur das Ausrichten von Veranstaltungen wie der Kappensitzung, der Kirmes oder dem Dorffest stehen auf dem Programm, sondern auch die Pflege, Gestaltung und Unterstützung unserer Gemeinde. Ob Wanderhütte, Dorfbrunnen oder Bohnert Kump, all diese Örtlichkeiten werden von ihnen repariert, gepflegt und ständig restauriert. „Zudem unterstützen wir jedes Jahr bei Veranstaltungen wie dem Martinsumzug, Karnevalsumzug und der Fronleichnamsprozession.", so Marcel. All dies mit großem Einsatz und viel Herzblut. Einfach nur großartig. Ihr seht die Feuerwehren unserer Ortsgemeinden, sie sind enorm wertvoll und das nicht nur im Notfall. Mir bleibt daher nur noch eines zu sagen: Geht hin, schaut es euch an, macht mit und haltet die für die Menschen und Gemeinden so wichtigen Wehren aufrecht.

Liebe Kameraden der Feuerwehr, vielen Dank für eure so vielfältigen Einsätze und das ihr 24/7 für uns da seid. Bei euren Vereinsaktivitäten wünschen wir euch weiterhin viel Spaß und eines noch, Passt auf Euch auf!

Tischlerei und Bestattungsinstitut Thomas Hammes
Mirjam Michels
 

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to http://ortsgemeinde-faid.de/