Tag 30 - Inside Teams (Part VI)

Da gab es doch ein Team, welches auf ihrem Bild zum Thema Dorfolympiade tatsächlich mich, Harry Hirsch aufgenommen hat. Das H-Team. Nebenbei schaffen die beiden Familien ganz elegant den Spagat zwischen Olympiade, Arbeit, Kindern und Hausbau. Gleich zwei Gründe, mich für euch einmal bei ihnen umzusehen. Im Gegensatz zu manch anderen Teams besteht das Teamlager des H-Teams aus gleich vier Gebäuden. Den beiden Eigenheimen der Familien, einem Grundstück samt Neubau und einer Schreinerei. Ich schaue zunächst im Haus der Familie Hammes vorbei. Im Wohnzimmer treffe ich auf die Kinder, die von Kopf bis Fuß voller Fingerfarbe die Wände bunt dekorieren. Völlig ahnungslos am Küchentisch, die beiden Muttis Simone und Silvia. Einen Zauberwürfel in der Hand und neben sich eine große Stoppuhr. Wird hier schon für ein etwaiges stechen geprobt, wer weiß. Ein paar Meter weiter ist die Schreinerei. Hier werkelt das als handwerklich begabt geltende Teammitglied Eugen. Und was tun richtige Handwerker, genau, sie machen Pause. So auch Eugen, als ich die Halle betrat. Mit einer großen Tasse Kaffee in der Hand sitzt er im Aufenthaltsraum und grübelt über einem Bilderrätsel. Training, so nennt er es, eine klare Priorität dieser Tage. Fehlt noch einer, Michael. Diesen treffe ich am besten auf seinem neuen Grundstück. Am Gelände angekommen, erklingt aus der Ferne laute Musik und Gelächter. Stimmt, der Flughafen Pegel ist nicht weit. Der Aufsichtsrat scheint auch wieder beim „Training" zu sein, aber zurück zu Michael. Er sitzt auf seinem Bagger und versucht ganz in „Wetten, dass" Manier mit der Schaufel eine Bierflasche zu öffnen, während im Hintergrund eine Regenrinne von seinem Neubau abfällt. Egal, auch hier zählt nur eines, dran bleiben. Trotz ihrer knappen Zeit habe ich es geschafft, das Team für ein paar Fragen an einen Tisch zu bekommen. Woher kommt der Teamname? „H wie herrlich, herzlich, Häuslebauer, eine Handvoll Kinder, die immer Hunger haben auf hips, hopcorn & hokolade. Holzwürmer und natürlich die Spezialeinheit Hammes & Hennen", erklären sie leicht verwirrt. Ich denke, mit dieser Frage haben sie nicht gerechnet, sie jedoch über das augenscheinlich klare hinaus beantwortet. Was gefällt euch an der Olympiade? „Der Teamgeist, wieder mehr Zeit mit guten Freunden verbringen, im Corona-Alltagstrott noch mal ein Ziel vor Augen zu haben und natürlich die abwechslungsreichen Aufgaben", so das Team weiter. Und die wichtigste Frage, wie schafft ihr den Spagat zwischen Arbeit, Kindern, Hausbau und den Aufgaben? „Wir sind halt das perfekte Team aus großen und kleinen Leuten. Wir versuchen die Aufgaben so gut es geht gemeinsam zu bewältigen und wenn dies aus welchem Grund auch immer nicht funktioniert, fängt der Rest das selbstverständlich auf. Dazu muss man allerdings sagen, der zeitliche Aufwand ist schon enorm. Bei einigen Aufgaben waren die Kinder eine tolle Unterstützung (z. B. beim Puzzeln oder Malen), bei manch anderen freuten sie sich dann über zusätzliches TV-Kontingent", da sind sie sich einig. Ein tolles Beispiel für alle, die im Vorfeld etwas Angst vor der zu hohen zeitlichen Belastung hatten. Wo ein Wille, da ein Weg, das zeigen die beiden Familien ganz deutlich. Und mit einem „Viel Spaß und Erfolg allen anderen Teams" verabschieden sie sich wieder von mir, zurück in ihren Trainingsalltag. Und auch ich gehe wieder auf die Jagd nach, ihr wisst schon. 

Aus dem Olympiapressezentrum,
Harry Hirsch

Tag 31 - Ergebnis Aufgabe 15
Erste heilige Kommunion
 

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Samstag, 10. April 2021

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